„Die Jahreszeiten" – Ein besonderer Konzertabend im Kulturraum Oberhofen
© Thomas Stimmel
Ein besonderer Frühlingsabend hat am 21. März 2026 den Kulturraum Oberhofen erfüllt: Mit dem Programm „Die Jahreszeiten" präsentierten die Musikerinnen Margit Eilmannsberger, Andrea Muscas, Keiko Hattori und Giuliana Casagrande ein musikalisches Erlebnis, das in seiner Vielfalt und Tiefe das Publikum von der ersten bis zur letzten Note begeisterte.
Was diesen Abend so besonders machte, war die außergewöhnliche Bandbreite an Klangfarben und Instrumenten, die das vierköpfige Ensemble zu einem stimmigen Ganzen verwob. Margit Eilmannsberger wechselte zwischen der modernen Querflöte und dem wärmeren, dunkleren Klang des historischen Traverso – ein Kontrast, der die verschiedenen Stimmungen der Jahreszeiten hörbar machte. Andrea Muscas bereicherte den Abend mit Violoncello, Kontrabass und Violone, und spannte damit einen klanglichen Bogen von kammermusikalischer Intimität bis hin zu sattem, tragendem Fundament.
Keiko Hattori brillierte sowohl am Klavier als auch am Cembalo und ließ die Zuhörerinnen und Zuhörer unmittelbar erleben, wie unterschiedlich dasselbe Werk auf historischen und modernen Tasteninstrumenten klingen kann. Giuliana Casagrande vervollständigte das Ensemble an der Blockflöte und übernahm gemeinsam mit Elena Nobili die einfühlsame Moderation des Abends, die Musik und Publikum einander näherbrachte.
Die Verbindung von historischen und modernen Instrumenten gab dem Programm eine ganz eigene Lebendigkeit – vertraut und doch überraschend frisch.
Die Tanz-Performances von Elena Nobili begleiteten die Musik auf eindrückliche Weise und verliehen dem Abend eine zusätzliche emotionale Dimension, ohne dabei den Fokus vom musikalischen Geschehen abzulenken.
Für das leibliche Wohl sorgte die Brauerei Römerhof mit einer exklusiven Getränkeauswahl, die in den Pausen für angeregte Gespräche und eine herzliche Atmosphäre sorgte. Die Veranstaltung, organisiert in enger Zusammenarbeit mit der Straßwalchner Kulturvereinigung, bleibt als eindrucksvolles Zeugnis dafür im Gedächtnis, was kammermusikalische Vielfalt zu leisten vermag – und wie lebendig historische Instrumente klingen können, wenn sie in den richtigen Händen liegen.